PALÄSTINASOLIDARITÄT MUSS PRAKTISCH WERDEN

Beschluss des 41. Landesjugendtreffens am 11.04.2026 in Erfurt.

Die Linksjugend [’solid] Thüringen versteht sich als internationalistische Jugendorganisation. Angesichts des Genozids, der anhaltenden Gewalt und humanitären Krise in Palästina reicht es nicht aus, Solidarität nur zu bekunden, sie muss praktisch werden!

Deshalb rufen wir die Basisgruppen im Kleinen sowie den Landesverband im Großen dazu auf, vielfältige Formen praktischer Solidarität zu entwickeln und umzusetzen. Dazu zählen beispielsweise die Organisation von Soliabenden, Bildungsveranstaltungen, Kundgebungen, Demonstrationen sowie weiteren kreativen Aktionsformen, die auf die Situation in Palästina aufmerksam machen und zur Gewinnung konkreter Unterstützung genutzt werden können.

Darüber hinaus wird der Landesverband beauftragt, eine größere Soliparty mit inhaltlichem Input zum Thema Palästina zu organisieren. Diese Veranstaltung soll politische Bildung mit konkreter Solidarität verbinden und einen Raum für Austausch, Vernetzung und Mobilisierung schaffen. Mögliche Spenden, die gegebenenfalls im Zuge von Veranstaltungen zusammenkommen, sollen an die Organisation Standing Together gespendet werden.

Die Auswahl möglicher Bündnispartner:innen für eine derartige Veranstaltung obliegt dem Organisationsteam in enger Absprache mit dem Landessprecher:innenrat (LSPR) und erfolgt auf Grundlage der Beschlusslage der Linksjugend [’solid] Thüringen.